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BielefeldStand Oktober 2026

Grundsteuer in Bielefeld 2026: stabiler Hebesatz, was zahlen Mieter?

Bielefeld hat die Grundsteuer für 2026 nicht erhöht. Der Hebesatz bleibt bei 765 %, neue Bescheide gab es für die meisten Häuser gar nicht. Für dich als Mieter heißt das: Ein Anstieg in der Abrechnung fällt sofort auf und lässt sich gezielt hinterfragen.

Phil Holthaus und Johann Slawski, die Gründer von nebify

Von Phil Holthaus & Johann Slawski, Gründer von nebify — Nebenkostenabrechnungen, geprüft von Menschen und Software.

Zuletzt aktualisiert am 29.10.2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Hebesatz der Grundsteuer B in Bielefeld beträgt 2026 einheitlich 765 %, genau wie 2025.
  • Die Stadt hat die Grundsteuer 2026 am 15.01.2026 durch öffentliche Bekanntmachung festgesetzt, in Höhe des Vorjahres.
  • Das Land hatte 766 % als aufkommensneutral errechnet. Bielefeld liegt einen Punkt darunter.
  • Mit getrennten Sätzen wären Wohnhäuser laut Land bei 623 % gelandet. Der einheitliche Satz belastet Wohnungen also stärker.
  • In deiner Abrechnung 2026 sollte die Grundsteuer genauso hoch sein wie 2025, wenn sich am Haus nichts geändert hat.

Kurz beantwortet

Der Hebesatz der Grundsteuer B in Bielefeld liegt 2026 bei 765 %, einheitlich für alle Grundstücke und unverändert seit 2025. Die Stadt erhebt die Grundsteuer 2026 nach denselben Hebesätzen wie im Vorjahr. Für alle Grundstücke ohne Änderung hat sie die Steuer per öffentlicher Bekanntmachung in der Höhe von 2025 festgesetzt. Für Mieter bedeutet das eine stabile Position in der Nebenkostenabrechnung. Dein Vermieter darf die Grundsteuer umlegen, wenn der Mietvertrag die Betriebskosten auf dich überträgt. Steigt der Betrag trotzdem, muss es einen konkreten Grund geben.

Hebesatz Grundsteuer B in Bielefeld 2025 und 2026
765 %
aufkommensneutraler Satz laut Land NRW
766 %
öffentliche Bekanntmachung der Grundsteuer 2026
15.01.2026

Grundsteuer B in Bielefeld: Hebesatz und Vergleichswerte

Grundsteuer in Bielefeld: Vorjahr und 2026
Angabe20252026
Hebesatz für alle Grundstücke765 %765 %
Aufkommensneutral laut Land, einheitlich766 %–
Aufkommensneutral laut Land, nur Wohngrundstücke623 %–
Aufkommensneutral laut Land, nur Nichtwohngrundstücke1.122 %–
Art der FestsetzungBescheidöffentliche Bekanntmachung

Die Werte für getrennte Sätze sind Rechenwerte des Landes. Bielefeld hat sie nicht eingeführt. Die Festsetzung 2026 per Bekanntmachung gilt für alle Fälle, in denen sich die Bemessungsgrundlagen seit dem letzten Bescheid nicht geändert haben.

Quelle: Stadt Bielefeld: Festsetzung der Grundsteuer 2026 (Bekanntmachung vom 15.01.2026) · Bund der Steuerzahler NRW: Realsteuerhebesätze 2025 · Bund der Steuerzahler NRW: Grundsteuer-B-Hebesätze 2026 (Kreisvergleich)

Hebesatz Bielefeld im Vergleich: Ostwestfalen und NRW-Großstädte

In Ostwestfalen-Lippe liegt Bielefeld am oberen Rand. Gütersloh erhebt 2026 einen Satz von 703 %, Detmold 685 %, Paderborn 579 %. Gegenüber den großen Städten an Rhein und Ruhr ist Bielefeld dagegen moderat.

Unter den 23 kreisfreien Städten in NRW liegt Bielefeld im Mittelfeld. Dortmund verlangt 800 %, Duisburg 1.169 %, Hagen 1.176 %. Nur wenige Großstädte wie Düsseldorf, Köln oder Aachen bleiben deutlich unter dem Bielefelder Satz.

Vergleich in Nordrhein-Westfalen
StadtHebesatz 2026
Hagen1.176 %
Duisburg1.169 %
Dortmund800 %
Bielefeld765 %
Gütersloh703 %
Detmold685 %
Aachen637 %
Paderborn579 %
Düsseldorf374 %

Einheitliche Hebesätze der Grundsteuer B 2026 laut Erhebung des Bundes der Steuerzahler NRW, Redaktionsschluss 10.07.2026.

Quelle: Bund der Steuerzahler NRW: Grundsteuer-B-Hebesätze 2026 (Kreisvergleich)

Rechenbeispiel: Grundsteuer für 75 m² in Bielefeld

Alle Zahlen in diesem Beispiel sind angenommen. Es zeigt, wie aus Messbetrag und Hebesatz dein Anteil wird. Zum Vergleich rechnen wir mit dem Wohnsatz, den Bielefeld bei getrennten Sätzen hätte haben können.

Annahmen für das Beispiel

  • Mietshaus in Bielefeld mit 6 Wohnungen und 450 m² Wohnfläche
  • angenommener Grundsteuermessbetrag des Hauses: 96 €
  • deine Wohnung: 75 m², Verteilung nach Wohnfläche
  • Hebesatz 765 %, zum Vergleich der Landeswert von 623 % für Wohngrundstücke
Rechenweg
Grundsteuer des Hauses 2025 und 2026: 96 € × 765 %734,40 €
Dein Anteil: 734,40 € × 75 m² / 450 m²122,40 €
Vergleich mit 623 %: 96 € × 623 %598,08 €
Dein Anteil beim Vergleichssatz99,68 €
Mehrbelastung durch den einheitlichen Satz im Jahr22,72 €
Deine Grundsteuer pro Monat bei 765 %10,20 €

Im Beispiel zahlst du rund 10 € im Monat für die Grundsteuer, 2025 und 2026 gleich viel. Ein getrenntes Modell hätte dir etwa 23 € im Jahr erspart, dafür hätten Läden und Büros mehr gezahlt. Für deine Prüfung zählt nur der tatsächliche Satz von 765 %.

Beispielrechnung mit einem angenommenen Messbetrag. Was du wirklich zahlst, hängt vom Grundsteuerbescheid deines Hauses und dem vereinbarten Verteilerschlüssel ab.

Grundsteuer Bielefeld: ein Punkt unter dem Landeswert

Mit der Reform hat das Land für jede Kommune einen aufkommensneutralen Hebesatz veröffentlicht. Für Bielefeld lag er bei 766 %. Die Stadt hat sich für 765 % entschieden und nimmt damit insgesamt etwa so viel ein wie vor der Reform.

Gleichzeitig blieb Bielefeld bei einem einzigen Satz für alle Grundstücke. Das Land hatte auch getrennte Werte errechnet: 623 % für Wohnen, 1.122 % für Gewerbe. Ohne Trennung tragen Wohnhäuser einen größeren Teil der Steuerlast.

Für dich bedeutet das: Die Grundsteuer in Bielefeld ist im Großstadtvergleich nicht hoch, aber auch nicht so niedrig wie bei einem getrennten Modell. Ob deine Grundsteuer 2025 gegenüber 2024 gestiegen ist, hängt vor allem vom neuen Messbetrag deines Hauses ab.

Den Unterschied zwischen 2024 und 2025 kannst du nur mit dem alten und dem neuen Bescheid erklären. Für 2026 ist es einfacher: Hier hat sich weder Satz noch Festsetzung geändert. Die Abrechnung 2026 eignet sich deshalb gut, um frühere Fehler sichtbar zu machen.

Warum es 2026 in Bielefeld keinen neuen Grundsteuerbescheid gab

Bleibt die Steuer gleich, darf eine Stadt sie öffentlich bekannt machen, statt Bescheide zu verschicken (§ 27 Abs. 3 GrStG). Bielefeld hat das am 15.01.2026 getan. Die Bekanntmachung wirkt so, als hätte jeder Eigentümer an diesem Tag einen Bescheid bekommen.

Für die Belegeinsicht ist das wichtig. Dein Vermieter hat für 2026 meist keinen neuen Bescheid, sondern den letzten Bescheid für 2025. Zusammen mit der Bekanntmachung belegt er die Grundsteuer 2026. Wundere dich also nicht, wenn im Belegordner ein Bescheid mit älterem Datum liegt.

Anders ist es, wenn sich beim Grundstück etwas geändert hat, etwa der Messbetrag. Dann verschickt die Stadt einen Änderungsbescheid. Liegt so ein Bescheid vor, solltest du ihn sehen wollen. Er zeigt den neuen Messbetrag und den Grund für die Änderung, etwa einen Anbau oder eine Korrektur des Finanzamts.

Grundsteuer Bielefeld für Mieter: so sieht die Abrechnung 2026 aus

Die Grundsteuer 2026 wird in Bielefeld in vier Raten fällig: am 16.02., 15.05., 17.08. und 16.11.2026. Jahreszahler zahlen am 01.07.2026 in einem Betrag. Für deine Abrechnung spielt der Zahltag keine Rolle, maßgeblich ist das Steuerjahr.

Weil Hebesatz und Festsetzung gleich bleiben, sollte die Grundsteuer des Hauses in der Abrechnung 2026 genau dem Betrag von 2025 entsprechen. Schon wenige Euro Unterschied verdienen eine Nachfrage. Häufig steckt eine geänderte Abrechnungseinheit oder ein Rechenfehler dahinter.

Steigt nur dein Anteil, nicht aber der Gesamtbetrag, hat sich der Verteilerschlüssel verschoben. Vielleicht ist eine Wohnung aus der Gesamtfläche verschwunden oder deine Wohnfläche anders angesetzt. Vergleiche dafür die Flächenangaben beider Abrechnungen Zeile für Zeile.

Wenn mehrere Häuser zusammen abgerechnet werden

Größere Vermieter rechnen in Bielefeld oft ganze Wohnanlagen gemeinsam ab. Jedes Grundstück hat aber einen eigenen Messbetrag und damit eine eigene Grundsteuer. In der Abrechnung erscheint nur die Summe.

Prüfe in diesem Fall, welche Gebäude zur Abrechnungseinheit gehören. Kommt ein Haus neu hinzu oder fällt eines heraus, ändert sich die Summe der Grundsteuer und die Gesamtfläche. Beides muss zusammenpassen. Grundstücke mit Garagen oder Gewerbe sollten nur dabei sein, wenn ihre Flächen mitzählen.

In Prüfungen sehen wir häufig, dass die Grundsteuer einer Wohnanlage mit einem älteren Flächenstand verteilt wird. Nach Neubauten, Dachausbauten oder Zusammenlegungen von Wohnungen stimmt die Gesamtfläche dann nicht mehr. Frag nach der aktuellen Flächenliste, wenn sich in deiner Anlage etwas verändert hat. Die Abrechnung muss mit denselben Gebäuden rechnen wie die Grundsteuerbescheide.

Was von der Position Grundsteuer umlagefähig ist

„die laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks, hierzu gehört namentlich die Grundsteuer“
§ 2 Nr. 1 Betriebskostenverordnung (BetrKV)

Als laufende öffentliche Last gehört die Grundsteuer zu den Betriebskosten. Zahlen musst du sie nur, wenn dein Mietvertrag die Betriebskosten auf dich überträgt (§ 556 Abs. 1 BGB).

Steht im Vertrag kein besonderer Schlüssel, wird nach Wohnfläche verteilt (§ 556a Abs. 1 BGB). Umlagefähig ist der Betrag, den Bielefeld für dieses Grundstück und dieses Jahr festgesetzt hat, per Bescheid oder Bekanntmachung. Gewerbeflächen im Haus zählen bei der Verteilung mit, ein besonderer Abzug ist bei der Grundsteuer nach der Rechtsprechung zum alten Recht nicht nötig (BGH, VIII ZR 79/16).

Umlagefähig

  • Grundsteuer B für das Abrechnungsjahr, festgesetzt per Bescheid oder Bekanntmachung
  • dein Flächenanteil nach dem Schlüssel im Mietvertrag
  • eine höhere Steuer nach einem Änderungsbescheid der Stadt
  • die Grundsteuer aller Grundstücke, die zur Abrechnungseinheit gehören

Nicht umlagefähig

  • Säumniszuschläge, wenn der Vermieter eine Rate verpasst hat
  • Grundsteuer für Grundstücke, die nicht zur Abrechnungseinheit gehören
  • die Grundsteuer zweier Jahre in einer Abrechnung
  • Kosten eines Widerspruchs gegen die Festsetzung
  • der Flächenanteil leer stehender Wohnungen

Typische Fehler in der Abrechnung

  • Grundsteuer gestiegen

    Der Hebesatz ist gleich, die Bekanntmachung setzt den Vorjahresbetrag fest, und trotzdem steht mehr in der Abrechnung. Das ist nur mit einem Änderungsbescheid zu erklären. Fehlt er, ist der Betrag zu hoch.

  • Laden ohne Fläche

    Im Haus gibt es ein Büro oder einen Laden, in der Flächenliste fehlt die Einheit aber. Weil in Bielefeld für alle Grundstücke derselbe Satz gilt, muss das Gewerbe ganz normal nach Fläche mitzahlen. Fehlt es, tragen die Wohnungen seinen Anteil.

  • Wohnanlage anders zusammengesetzt

    Ein zusätzliches Grundstück wurde in die Abrechnung aufgenommen, seine Fläche aber nicht. Dann steigt die Grundsteuer pro Quadratmeter für alle Mieter.

  • Flächenfehler

    Die Wohnfläche deiner Wohnung weicht vom Mietvertrag ab oder die Gesamtfläche ist kleiner als im Vorjahr. Beides verschiebt deinen Anteil, obwohl die Steuer gleich geblieben ist.

  • Kosten des Vermieters

    Zuschläge für verspätete Zahlung oder Kosten eines Widerspruchs gegen die Festsetzung gehören nicht zur Grundsteuer. Sie fallen beim Vermieter an und dürfen nicht umgelegt werden.

So prüfst du die Grundsteuer in deiner Abrechnung

  1. 1

    Vorjahresvergleich

    Vergleiche die Grundsteuer des Hauses in den Abrechnungen 2025 und 2026. Bei unveränderter Festsetzung muss der Betrag gleich sein.

  2. 2

    Anteil berechnen

    Multipliziere den Gesamtbetrag mit deiner Fläche und teile durch die Gesamtfläche. Das Ergebnis muss deinem Anteil entsprechen.

  3. 3

    Unterlagen anfordern

    Verlange den letzten Grundsteuerbescheid und gegebenenfalls Änderungsbescheide (§ 556 Abs. 4 BGB). Die Bekanntmachung vom 15.01.2026 ergänzt sie für 2026.

  4. 4

    Satz überprüfen

    Teile die Jahressteuer durch den Messbetrag. In Bielefeld muss für 2025 und 2026 der Wert 7,65 herauskommen.

  5. 5

    Einheit klären

    Frag, welche Grundstücke und Gebäude abgerechnet werden. Prüfe, ob die Gesamtfläche alle Einheiten dieser Gebäude enthält.

Kannst du die Bielefelder Grundsteuer ohne Bescheid nachvollziehen?

Die Abrechnung zeigt nur Summen. Ob sie zum Bescheid und zur Bekanntmachung passen und welche Häuser dazugehören, siehst du erst in den Unterlagen deines Vermieters.

Was du tun kannst

Hast du eine Abweichung gefunden, schreib deinem Vermieter. Beschreibe sie konkret, etwa: Grundsteuer 2026 höher als 2025, obwohl der Hebesatz gleich blieb. Einwände gegen die Grundsteuerposition sind bis zum Ende des zwölften Monats nach Zugang der Abrechnung möglich (§ 556 Abs. 3 S. 5 BGB).

Bitte in deinem Schreiben um die Unterlagen, die die Abweichung erklären. Ohne Änderungsbescheid sollte der Vermieter den Betrag auf das Niveau des Vorjahres korrigieren.

Die Abrechnung muss dir spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungsjahres vorliegen. Für 2026 also bis Ende 2027 (§ 556 Abs. 3 S. 2 BGB). Kommt sie später, kann der Vermieter keine Nachzahlung mehr verlangen, außer er hat die Verspätung nicht zu vertreten.

Unterstützung bekommst du beim Mieterbund Ostwestfalen-Lippe. Auch eine Prüfung der ganzen Abrechnung kann sich lohnen, wenn mehrere Positionen gestiegen sind.

Ob Hebesatz, Steuerjahr und Verteilung in deiner Abrechnung stimmen, zeigt erst der Abgleich mit dem Grundsteuerbescheid. Am einfachsten ist es, die Nebenkostenabrechnung von nebify prüfen zu lassen: Der Vorab-Check ist kostenlos, der Prüfbericht mit Schreiben an den Vermieter kostet 24,90 €.

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Häufige Fragen: Grundsteuer in Bielefeld

Wie hoch ist der Hebesatz der Grundsteuer in Bielefeld 2026?
Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 2026 einheitlich 765 %. Er ist gegenüber 2025 unverändert und gilt für alle Grundstücke, egal ob Wohnhaus oder Gewerbe. Die Stadt hat die Grundsteuer 2026 nach denselben Hebesätzen wie im Vorjahr erhoben.
Zahle ich als Mieter in Bielefeld Grundsteuer?
In den meisten Fällen ja, über die Nebenkostenabrechnung. Voraussetzung ist, dass dein Mietvertrag die Umlage der Betriebskosten vorsieht. Die Grundsteuer ist dort als laufende öffentliche Last aufgeführt (§ 2 Nr. 1 BetrKV). Verteilt wird meist nach Wohnfläche.
Steigt die Grundsteuer in Bielefeld 2026?
Nein. Hebesatz und Festsetzung bleiben auf dem Stand von 2025. Hat sich der Messbetrag des Hauses nicht geändert, ist die Grundsteuer 2026 genauso hoch wie 2025. Ein Anstieg in deiner Abrechnung 2026 braucht deshalb einen konkreten Grund. Frag in diesem Fall nach einem Änderungsbescheid der Stadt.
Warum gibt es keinen Grundsteuerbescheid 2026 in Bielefeld?
Die Stadt hat die Grundsteuer 2026 am 15.01.2026 durch öffentliche Bekanntmachung festgesetzt. Das ist erlaubt, wenn die Steuer gleich bleibt (§ 27 Abs. 3 GrStG). Eigentümer bekommen nur dann einen neuen Bescheid, wenn sich etwas geändert hat.
Wann ist die Grundsteuer in Bielefeld fällig?
Die Raten für 2026 sind am 16.02., 15.05., 17.08. und 16.11.2026 fällig. Wer die Jahreszahlung gewählt hat, zahlt am 01.07.2026. Für deine Nebenkostenabrechnung zählt der Jahresbetrag, nicht das Zahlungsdatum. Die Fälligkeiten stehen in der Bekanntmachung der Stadt vom 15.01.2026.
Wie viel Grundsteuer zahlt eine Wohnung in Bielefeld?
Das hängt vom Messbetrag des Hauses ab. In unserem Beispiel mit 96 € Messbetrag und 450 m² Wohnfläche sind es für 75 m² rund 122 € im Jahr, also etwa 10 € im Monat. Für dein Haus brauchst du den Bescheid.
Hätten getrennte Hebesätze Mieter in Bielefeld entlastet?
Für reine Wohnhäuser ja. Das Land hatte für Bielefeld einen Wohnsatz von 623 % als aufkommensneutral errechnet, statt 765 %. Die Stadt hat sich trotzdem für einen einheitlichen Satz entschieden. Getrennte Sätze wurden in anderen NRW-Städten später von Gerichten beanstandet.

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel informiert allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Ob eine Position in deiner Abrechnung tatsächlich unzulässig ist, hängt von Mietvertrag und Einzelfall ab. Bei rechtlichen Fragen hilft dir ein Mieterverein oder ein Fachanwalt für Mietrecht.