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WuppertalStand Oktober 2026

Grundsteuer Wuppertal: Hebesatz 947 % und dein Anteil als Mieter

In Wuppertal gilt seit 2025 ein einheitlicher Hebesatz von 947 % für alle Grundstücke. 2026 bleibt er gleich. Was das für deine Nebenkosten heißt, warum Wohnhäuser hier mehr tragen als in Städten mit getrennten Sätzen und wie du die Position prüfst, liest du hier.

Phil Holthaus und Johann Slawski, die Gründer von nebify

Von Phil Holthaus & Johann Slawski, Gründer von nebify — Nebenkostenabrechnungen, geprüft von Menschen und Software.

Zuletzt aktualisiert am 29.10.2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Grundsteuer B in Wuppertal wird 2026 mit einem Hebesatz von 947 % erhoben, genau wie 2025.
  • Der Rat hat den Satz am 11.11.2024 beschlossen. Er gilt einheitlich für Wohnhäuser, Läden und Büros.
  • Das Land hatte 891 % als aufkommensneutral errechnet. Wuppertal liegt 56 Punkte darüber.
  • Bei getrennten Sätzen hätten Wohngrundstücke laut Land nur 727 % gezahlt. Mieter tragen also einen Teil, den anderswo das Gewerbe trägt.
  • Bleibt der Messbetrag gleich, muss die Grundsteuer in deiner Abrechnung 2026 genauso hoch sein wie 2025.

Kurz beantwortet

Der Hebesatz der Grundsteuer B in Wuppertal beträgt 2026 einheitlich 947 %, unverändert gegenüber 2025. Grundlage ist die Hebesatzsatzung vom 11.11.2024, die seit dem 01.01.2025 gilt. Wuppertal hat sich gegen getrennte Sätze für Wohnen und Gewerbe entschieden. Für Mieter bedeutet das: Die Grundsteuer ist zwischen 2025 und 2026 stabil, wenn sich am Messbetrag nichts ändert. Dein Vermieter darf sie umlegen, sofern dein Mietvertrag die Betriebskosten auf dich überträgt. Verteilt wird meist nach Wohnfläche. Wie hoch dein Anteil genau ist, hängt zusätzlich vom Messbetrag ab, den das Finanzamt für dein Haus festgesetzt hat.

Hebesatz Grundsteuer B 2025 und 2026, einheitlich
947 %
aufkommensneutraler Satz laut Land NRW
891 %
aufkommensneutraler Satz für Wohngrundstücke bei getrennten Sätzen
727 %

Hebesatz der Grundsteuer B in Wuppertal

Grundsteuer in Wuppertal: Vorjahr und 2026
Angabe20252026
Hebesatz für alle Grundstücke947 %947 %
Aufkommensneutral laut Land, einheitlich891 %–
Aufkommensneutral laut Land, Wohngrundstücke727 %–
Aufkommensneutral laut Land, Nichtwohngrundstücke1.378 %–

Die aufkommensneutralen Werte hat das Land NRW für jede Kommune errechnet. Sie zeigen, mit welchem Satz die Stadt nach der Reform gleich viel eingenommen hätte wie vorher. Wuppertal hat keinen getrennten Satz eingeführt, die Werte für Wohn- und Nichtwohngrundstücke dienen nur dem Vergleich.

Quelle: Stadt Wuppertal: Hebesatzsatzung vom 11.11.2024 · Bund der Steuerzahler NRW: Realsteuerhebesätze 2025 · Bund der Steuerzahler NRW: Grundsteuer-B-Hebesätze 2026 (Kreisvergleich)

Wuppertal, Remscheid, Solingen: Grundsteuer im Bergischen Land

Im Bergischen Städtedreieck liegt Wuppertal in der Mitte. Remscheid verlangt 2026 einen Hebesatz von 1.058 %, Solingen 805 %. Alle drei haben einen einheitlichen Satz für alle Grundstücke.

Im Vergleich der 23 kreisfreien Städte gehört Wuppertal zum oberen Drittel. Höher liegen etwa Gelsenkirchen, Herne, Mülheim, Remscheid, Duisburg und Hagen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf kommt mit 374 % aus, weniger als der Hälfte des Wuppertaler Satzes. Ein Vergleich der Hebesätze sagt aber nichts über einzelne Häuser, denn die Messbeträge unterscheiden sich von Grundstück zu Grundstück.

Vergleich in Nordrhein-Westfalen
StadtHebesatz 2026
Hagen1.176 %
Duisburg1.169 %
Remscheid1.058 %
Gelsenkirchen980 %
Wuppertal947 %
Essen925 %
Solingen805 %
Mönchengladbach792 %
Düsseldorf374 %

Einheitliche Hebesätze der Grundsteuer B 2026 laut Kreisvergleich des Bundes der Steuerzahler NRW, Redaktionsschluss 10.07.2026.

Quelle: Bund der Steuerzahler NRW: Grundsteuer-B-Hebesätze 2026 (Kreisvergleich)

Rechenbeispiel: Grundsteuer für eine Wohnung in Wuppertal

Das Haus in diesem Beispiel gibt es nicht, die Zahlen sind angenommen. Das Beispiel zeigt auch, was die 56 Punkte über dem aufkommensneutralen Satz für dich ausmachen. Rechne mit den Werten deines Hauses nach, sobald du den Bescheid hast.

Annahmen für das Beispiel

  • Mehrfamilienhaus in Wuppertal mit 10 Wohnungen und 650 m² Wohnfläche
  • angenommener Grundsteuermessbetrag: 110 €
  • deine Wohnung: 65 m², Verteilung nach Wohnfläche
  • Hebesatz 2025 und 2026: 947 %, zum Vergleich der aufkommensneutrale Satz von 891 %
Rechenweg
Grundsteuer für das Haus: 110 € × 947 %1.041,70 €
Dein Anteil: 1.041,70 € × 65 m² / 650 m²104,17 €
Zum Vergleich mit 891 %: 110 € × 891 %980,10 €
Dein Anteil beim aufkommensneutralen Satz98,01 €
Was die 56 Punkte dich im Jahr kosten6,16 €
Deine Grundsteuer pro Monat8,68 €

Im Beispiel kostet dich die Grundsteuer knapp 9 € im Monat. Der Aufschlag über dem aufkommensneutralen Satz macht davon nur rund 6 € im Jahr aus. Viel stärker wirkt der Messbetrag, den das Finanzamt nach der Reform für dein Haus festgesetzt hat. Ein Haus mit doppeltem Messbetrag zahlt auch doppelt so viel Grundsteuer, bei gleichem Hebesatz und gleicher Fläche.

Beispielrechnung mit einem angenommenen Messbetrag. Was du wirklich zahlst, hängt vom Grundsteuerbescheid deines Hauses und dem vereinbarten Verteilerschlüssel ab.

Grundsteuer Wuppertal: ein Satz für Wohnen und Gewerbe

Seit 2025 dürfen Städte in NRW für Wohngrundstücke einen niedrigeren Satz festlegen als für Gewerbe. Wuppertal hat das nicht getan. In der Hebesatzsatzung vom 11.11.2024 steht für die Grundsteuer B ein einheitlicher Satz von 947 %.

Für Mieter hat das zwei Seiten. Bei getrennten Sätzen hätte das Land für Wohnhäuser 727 % als aufkommensneutral angesetzt, für Gewerbe 1.378 %. Wohnungen tragen in Wuppertal also mehr als in einem getrennten Modell. Dafür zahlen Mieter in Häusern mit Laden nicht drauf.

Ein Vorteil des einheitlichen Satzes: Er ist rechtlich weniger angreifbar. Die Urteile des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom Dezember 2025 betrafen getrennte Sätze in anderen Städten. Für Wuppertal sind Bescheide auf dieser Grundlage deshalb stabiler.

Was der gleichbleibende Hebesatz für deine Abrechnung 2026 heißt

Weil der Satz 2026 nicht steigt, gibt es in Wuppertal keine automatische Erhöhung. Die Grundsteuer des Hauses bleibt gleich, solange das Finanzamt den Messbetrag nicht ändert. Das macht die Prüfung einfach: Vergleiche die Abrechnungen 2025 und 2026 direkt.

Liegt die Grundsteuer 2026 höher, braucht dein Vermieter einen Grund. Das kann ein neuer Messbescheid sein, etwa nach einem Anbau oder einer Korrektur. Es kann aber auch ein Fehler sein, zum Beispiel ein zusätzliches Grundstück in der Abrechnungseinheit.

Wichtig ist auch der Sprung zur Abrechnung 2024. Bis dahin galt das alte Grundsteuerrecht. Die Abrechnung 2025 war die erste nach der Reform, mit neuem Satz und neuem Messbetrag. Wer 2025 einen starken Anstieg hatte, sollte prüfen, ob er zum Bescheid passt.

Auch deine Vorauszahlungen sollten 2026 zur Grundsteuer passen. Hat dein Vermieter sie nach der Abrechnung 2025 erhöht, obwohl der Satz gleich bleibt, frag nach der Begründung. Eine Erhöhung wegen der Grundsteuer allein ist 2026 in Wuppertal kaum zu erklären.

947 statt 891 %: was aufkommensneutral bedeutet

Vor der Reform hatte jede Stadt Einnahmen aus der Grundsteuer nach altem Recht. Das Land NRW hat für jede Kommune ausgerechnet, mit welchem Hebesatz sie nach der Reform gleich viel einnehmen würde. Für Wuppertal waren das 891 %.

Wuppertal hat sich für 947 % entschieden, also 56 Punkte mehr. Insgesamt nimmt die Stadt damit mehr Grundsteuer ein als vor der Reform. Im Rechenbeispiel sind das für eine 65-m²-Wohnung rund 6 € im Jahr.

Für deine Prüfung ist der aufkommensneutrale Satz nur Hintergrund. Rechtlich zählt allein der beschlossene Satz von 947 %. Dein Vermieter darf genau die Steuer umlegen, die die Stadt festgesetzt hat.

Spannender ist der Vergleich mit dem getrennten Modell. Gegenüber dem Wohnsatz von 727 %, den das Land errechnet hatte, zahlen Wuppertaler Wohnhäuser mit 947 % rund 30 % mehr. Das ist der Preis dafür, dass Läden und Büros nicht stärker belastet werden.

Grundsteuer Wuppertal für Mieter in Häusern mit Gewerbe

In Städten mit getrennten Sätzen zahlen Häuser mit Laden den höheren Gewerbesatz. In Wuppertal nicht: Hier gilt 947 % für alle. Ein Kiosk im Erdgeschoss verändert deinen Hebesatz also nicht.

Trotzdem kann Gewerbe deinen Anteil beeinflussen. Gewerbeflächen haben oft einen anderen Messbetrag. Außerdem muss ihre Fläche in die Verteilung eingehen. Fehlt sie, zahlen die Wohnungsmieter zu viel. Einen Vorwegabzug für das Gewerbe verlangte der Bundesgerichtshof 2017 bei der Grundsteuer nicht (VIII ZR 79/16).

Prüfe deshalb vor allem die Flächenliste. Steht dort nur die Summe der Wohnflächen, fehlt das Gewerbe. Steht eine Gesamtfläche ohne Aufschlüsselung, frag nach, welche Einheiten darin enthalten sind. Erst dann kannst du deinen Anteil sicher nachrechnen.

Was von der Position Grundsteuer umlagefähig ist

„die laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks, hierzu gehört namentlich die Grundsteuer“
§ 2 Nr. 1 Betriebskostenverordnung (BetrKV)

Die Grundsteuer zählt zu den laufenden öffentlichen Lasten, die § 2 Nr. 1 BetrKV als Betriebskosten nennt. Auf dich umgelegt werden darf sie nur, wenn dein Mietvertrag das so vorsieht (§ 556 Abs. 1 BGB).

Ist im Vertrag kein Schlüssel genannt, gilt der Anteil an der Wohnfläche (§ 556a Abs. 1 BGB). Der Vermieter muss die Grundsteuer ansetzen, die Wuppertal für das Grundstück und das Abrechnungsjahr festgesetzt hat. Mehr darf er nicht verlangen.

Umlagefähig

  • Grundsteuer B laut Wuppertaler Bescheid für das Abrechnungsjahr
  • dein Anteil nach Wohnfläche oder nach vertraglich vereinbartem Schlüssel
  • eine höhere Steuer nach geändertem Messbescheid des Finanzamts
  • eine vorbehaltene Nachberechnung, wenn die Stadt rückwirkend neu festsetzt

Nicht umlagefähig

  • Gebühren für Mahnungen oder verspätete Zahlung
  • Steuer für Nachbargrundstücke oder getrennte Garagengrundstücke
  • Grundsteuer eines Vorjahres in der laufenden Abrechnung
  • Beraterkosten des Vermieters rund um den Grundsteuerwert
  • der Anteil von Wohnungen, die im Jahr leer standen

Typische Fehler in der Abrechnung

  • Anstieg ohne Grund

    Der Hebesatz ist 2026 gleich geblieben, die Grundsteuer in der Abrechnung trotzdem gestiegen. Ohne neuen Messbescheid gibt es dafür keine Erklärung. Verlange den Bescheid und frag, ob sich am Grundstück etwas geändert hat, etwa durch einen Anbau oder einen Dachausbau.

  • Doppelte Jahre

    Nach einer verspäteten Zahlung stehen in einer Abrechnung zwei Jahresbeträge. Jede Abrechnung darf nur die Steuer für ihr eigenes Kalenderjahr enthalten. Ein doppelter Betrag fällt auf, wenn sich die Grundsteuer gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt.

  • Wohnfläche falsch

    Deine Wohnung ist mit mehr Quadratmetern angesetzt als im Mietvertrag, oder die Gesamtfläche des Hauses ist zu klein. Beides erhöht deinen Anteil an der Grundsteuer.

  • Gewerbe nicht verteilt

    Ein Büro oder Laden im Haus taucht in der Flächenliste nicht auf. Dann tragen die Wohnungen dessen Anteil an der Grundsteuer mit.

  • Leerstand umgelegt

    Eine Wohnung stand monatelang leer. Ihr Anteil an der Grundsteuer bleibt beim Vermieter und darf nicht auf die übrigen Mieter verteilt werden. Das passiert unbemerkt, wenn die leere Wohnung aus der Gesamtfläche gestrichen wird.

So prüfst du die Grundsteuer in deiner Abrechnung

  1. 1

    Zwei Jahre vergleichen

    Lege die Abrechnungen 2025 und 2026 nebeneinander. Bei gleichem Hebesatz sollte die Grundsteuer des Hauses gleich sein.

  2. 2

    Anteil nachrechnen

    Gesamtbetrag mal deine Fläche geteilt durch die Gesamtfläche. Weicht dein Betrag ab, stimmt der Schlüssel nicht.

  3. 3

    Bescheid verlangen

    Du darfst die Belege einsehen, auch elektronisch (§ 556 Abs. 4 BGB). Fordere den Grundsteuerbescheid der Stadt Wuppertal an.

  4. 4

    Hebesatz kontrollieren

    Teile die Jahressteuer laut Bescheid durch den Messbetrag. Für 2025 und 2026 muss 9,47 herauskommen.

  5. 5

    Abrechnungseinheit klären

    Frag, welche Grundstücke und Gebäude zur Abrechnung gehören. Jedes Grundstück hat einen eigenen Bescheid. Die Summe der Bescheide muss zum Gesamtbetrag in der Abrechnung passen.

Woher weißt du, ob die Wuppertaler Grundsteuer zum Haus passt?

Die Abrechnung zeigt nur Gesamtbetrag und deinen Anteil. Messbetrag, Bescheid und Flächenliste hat der Vermieter. Erst damit lässt sich sagen, ob ein Anstieg berechtigt ist.

Was du tun kannst

Stimmt etwas nicht, schreib deinem Vermieter und nenne die Zahlen. Die Frist für Einwendungen beträgt zwölf Monate ab Zugang der Abrechnung (§ 556 Abs. 3 S. 5 BGB).

Leg deinem Schreiben eine kurze Rechnung bei, etwa den Vergleich mit dem Vorjahr. Das macht es dem Vermieter leichter, den Fehler zu finden und zu korrigieren.

Statt Kopien kann dir der Vermieter die Belege auch digital bereitstellen. Bitte ausdrücklich um den Grundsteuerbescheid und die Flächenaufstellung, denn die fehlen in Belegordnern oft.

Hilfe vor Ort bietet der Deutsche Mieterbund Wuppertal und Umgebung. Willst du die ganze Abrechnung prüfen lassen, kann auch eine unabhängige Prüfung helfen.

Ob Hebesatz, Steuerjahr und Verteilung in deiner Abrechnung stimmen, zeigt erst der Abgleich mit dem Grundsteuerbescheid. Du kannst deine Abrechnung prüfen lassen: Für 24,90 € bekommst du jede Position begründet und ein fertiges Schreiben an deinen Vermieter.

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Häufige Fragen: Grundsteuer in Wuppertal

Wie hoch ist der Hebesatz der Grundsteuer in Wuppertal 2026?
Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 2026 einheitlich 947 %. Er gilt seit dem 01.01.2025 aufgrund der Hebesatzsatzung vom 11.11.2024. Wuppertal unterscheidet nicht zwischen Wohn- und Nichtwohngrundstücken.
Müssen Mieter in Wuppertal Grundsteuer zahlen?
Ja, wenn der Mietvertrag die Betriebskosten auf den Mieter überträgt. Die Betriebskostenverordnung zählt die Grundsteuer in § 2 Nr. 1 ausdrücklich auf. Sie steht in deiner jährlichen Nebenkostenabrechnung, meist verteilt nach Wohnfläche. Fehlt eine solche Vereinbarung im Vertrag, bleibt sie beim Vermieter.
Steigt die Grundsteuer in Wuppertal 2026?
Der Hebesatz steigt nicht, er bleibt bei 947 %. Ändert sich der Messbetrag des Finanzamts nicht, bleibt auch die Grundsteuer deines Hauses gleich. Ein Anstieg in der Abrechnung 2026 braucht deshalb eine Erklärung.
Warum hat Wuppertal keine getrennten Hebesätze?
Der Rat hat sich im November 2024 für einen einheitlichen Satz entschieden. Gründe nennt die Satzung nicht. Bei getrennten Sätzen hätte das Land für Wohngrundstücke 727 % als aufkommensneutral angesetzt, für Gewerbe 1.378 %. Getrennte Sätze wurden inzwischen in anderen NRW-Städten vor Gericht beanstandet.
Was ist der aufkommensneutrale Hebesatz in Wuppertal?
Laut Land NRW 891 %. Mit diesem Satz hätte Wuppertal nach der Reform ungefähr so viel Grundsteuer eingenommen wie vorher. Die Stadt hat 947 % beschlossen und liegt damit 56 Punkte darüber. Für eine durchschnittliche Wohnung macht das wenige Euro im Jahr aus.
Wie viel Grundsteuer zahle ich für meine Wohnung in Wuppertal?
Das hängt vom Messbetrag deines Hauses und deinem Flächenanteil ab. Im Rechenbeispiel mit 110 € Messbetrag sind es für 65 m² rund 104 € im Jahr. Den echten Wert zeigt dir deine Nebenkostenabrechnung.
Wie prüfe ich die Grundsteuer in meiner Wuppertaler Nebenkostenabrechnung?
Vergleiche zuerst mit dem Vorjahr, denn der Hebesatz ist gleich geblieben. Dann rechne deinen Anteil nach und verlange den Bescheid. Teilst du die Jahressteuer durch den Messbetrag, muss 9,47 herauskommen.

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel informiert allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Ob eine Position in deiner Abrechnung tatsächlich unzulässig ist, hängt von Mietvertrag und Einzelfall ab. Bei rechtlichen Fragen hilft dir ein Mieterverein oder ein Fachanwalt für Mietrecht.

Quellen: Stadt Wuppertal: Hebesatzsatzung vom 11.11.2024 · Bund der Steuerzahler NRW: Grundsteuer-B-Hebesätze 2026 (Kreisvergleich) · Bund der Steuerzahler NRW: Realsteuerhebesätze 2025; Recherchiert am 29.10.2026, alle Angaben am Original geprüft. Gesetzestexte: gesetze-im-internet.de.